Mein Name ist jetzt Mascha, wann ich geboren wurde kann ich nicht genau sagen. Ich habe bestimmt schon 2 Sommer erlebt.
Jedenfalls komme ich aus Tschechien.

Am 22.01.2012 habe ich meine kleinen Welpen vor dem Verhungern gerettet.
Als der Hunger und die Angst um meine Kleinen zu groß waren, holte ich Hilfe.
In der Nacht bin ich gegen einen Streifenwagen des Bundesgrenzschutzes gelaufen, damit diese freundlichen Beamten meine Kinder in Sicherheit bringen.
Dreckig, vollkommen durchnässt, ängstlich und hungrig, wurden wir bei Sabine und Andreas Schuknecht abgegeben.
Sie kümmerten sich sofort um uns. Wir bekamen zu essen, trinken und einen warmen Schlafplatz.

Immer wieder lief ich unruhig hin und her.
Wie nur sollte ich meinen neuen Pflegern erklären, dass da draußen noch zwei meiner Kinder warten?
Am nächsten Morgen war es dann soweit, wieder kamen liebe Menschen, die meine Beiden noch gefunden haben. Jetzt sind wir alle in Sicherheit.
Meine Pflegeeltern suchten zusammen mit der Presse und dem Fernsehen nach meinem Besitzer.
Ihn fanden sie nicht.

Aber alle meine Kleinen haben nun ein neues Zuhause gefunden. Einige bleiben hier in der Oberlausitz, Mowgli geht ins Erzgebirge, Nemo hat seine Familie in der Sächsischen Schweiz gefunden und Mirko wird bald Braunschweig erobern. Und hier könnt ihr meine Kleinen und mich toben sehen.

Sehr viele Menschen haben angerufen, Mails geschrieben oder haben Spenden gebracht.

Ein großes Dankeschön für die Spenden

2. Februar 2012

Gestern habe ich meinem neuen Frauchen das Fliegen beigebracht. Wir sind hinaus auf`s Feld gegangen, ich war außer mir vor Freude. Die Sonne schien, es war knackekalt, die Baby`s sind zu Hause geblieben. Vor lauter Freude habe ich vergessen, dass ich an der Schleppleine hing...
Frauchen machte ein paar riesengroße Ausfallschritte, als die Leine sich straffte - und landete im Schnee. Strolch und ich sind gleich zurück gerannt und wie Frauchen haben wir lachen müssen.

06. Februar 2012

Heute wollte ich endlich meinen neuen Leuten erklären, dass ich Katzen über alles liebe. Nur das Warum? verstehen sie leider nicht so recht.
Frauchen war wenig angetan, als ich in hohen Sprüngen versuchte, Serafina zu jagen. Dumm nur, dass ich im Haus war und die Katze draußen. Dabei sah sie so schön lecker aus, als sie auf dem Fensterbrett saß. Und der Blumentopf, der dabei mit lautem Krach herunterfiel - naja, was soll`s.
Meine Leute wollen, dass ich die feinen Miezen in Ruhe lasse. Aber das ist sooooo schwer. Letztens hielt mich mein Herrchen extra fest, als die Serafina nur 2 Meter von mir entfernt durch die Küche lief. Mir fiel sogar das Leckerli heraus, als ich dieses Angebot sah...

07. Februar 2012

Meine beiden Kleinen Peggy und Mirko haben mir heute etwas Erstaunliches gezeigt. Draußen auf dem Gelände gibt`s tatsächlich einen Unterstand. So wie es dort riecht, stehen da wohl sonst immer Schafe drinnen.
Mirko war regelrecht hin und weg und wühlte wie wild im Stroh. Der Kleine war außer Rand und Band. Irgendwie hat`s ja tatsächlich interessant gerochen - aber die Katzen riechen viel besser.

10. Februar 2012

Heute war ich das erste Mal beim Hundetreff mit dabei. Zuerst war ich etwas unsicher. Auf einmal waren da fremde Hunde. Mein Herrchen spornte mich an, aus dem Auto zu springen. Das tat ich dann auch und weg war die Spannung.
Mann, war das gut! Jede Menge Spaß, ich konnte auch ohne Schleppleine herum tollen. Es gab soooo viel zu sehen, zu riechen und vor allem zu schmecken! Die Zweibeiner haben doch tatsächlich immer eine Hand in der Jackentasche. Diese riecht so gut. Und das, was es dann gibt, schmeckt herrlich.
Wau! Was für ein schöner Tag!

11. Februar 2012


Heute habe ich Mirko verabschiedet. Mein Kleiner ist nun in Braunschweig. Ich habe seine neuen Menschen kennengelernt. Die haben mir gefallen. Ich weiß, mein Mirko hat es dort gut und seine neuen Leute sind die Richtigen für ihn

13. Februar 2012

Seit heute bin ich offizielle Bewohnerin von Steinigtwolmsdorf! Demnächst bekomme ich so ein kleines kreisrundes Ding, was meine vierbeinigen Freunde beim Hundetreff auch tragen.
Mein Herrchen habe ich ja schon lange überzeugt, bei Frauchen mußte ich mich ganz toll anstrengen.
Gestern habe ich gehört, wie Frauchen sagte, ich hätte die Katzenprüfung bestanden. Was auch immer das heißt - ich finde es gut. Der kleine Schwarze, der mit den honiggelben Augen, der auch immer in die Küche darf und schnurrt - vor dem habe ich einen Heidenrespekt. Die Serafina hingegen ist mir noch rätselhaft: Da liegt sie hin und wieder in der Küche, keine 2 Meter von mir entfernt. Sie räkelt sich und mauzt. Ich habe übelste Lust, in die Küche zu gehen. Aber Frauchens wachsame Augen verfolgen mich. Und immer wieder höre ich, dass das "unsere Miez" ist. Ja...

14. Februar 2012

Die letzten beiden Tage konnte ich meine neuen Leute davon überzeugen, das ich ganz gut höre. Also, ich renne auf dem Grundstück herum, schnuppere mal hier und mal dort. Sobald ich aber meinen Namen höre, komme ich angeflitzt.
Nur heute abend hatte ich echt keinen Bock darauf.
Ich wollte schon immer mal wissen, wer da links von uns wohnt. Ich sehe da ja immer so einen Typen - schwarz, naja, ein bissel Fell fehlt vielleicht, aber dieser Junge gefällt mir. Von uns aus bis zu ihm ist es nicht weit. Aber da muß ich durch die Tännchen. Und mit Schleppleine ist das nicht erlaubt.
Aber heute hatte ich das Dings nicht dran. Herrchen vertraut mir. Und ich ihm. Deshalb bin ich erstmal nach links abgebogen. Genau in dem Moment, als Herrchen die Schafe fütterte.
Es war aufregend. So viel Neues. Der Schwarze, die Katzen.....
Nach etwa einer halben Stunde fand mich Frauchen. Mit ihr lief Strolch, sie hatte auch die doofe Schleppleine mit und eine Taschenlampe in der Hand. Echt zu dumm, dass Schnee draußen liegt. Frauchen hat mich recht schnell gefunden. ABER: Sie hat sich riiiiiiesig gefreut, mich zu finden. Die fand das so toll, dass ich vor lauter Freude herumhüpfte. Das war ein Spaß!

15. Februar 2012

Heute hat Frauchen was ganz Komisches mit mir angestellt. Aber dazu muß ich etwas erklären:
Seit ich hier bin, trage ich so ein Dings an mir. Meine Leute nennen das Geschirr. Früher hatte ich einen Strick um den Hals, mein Fell ist heute noch ganz verfilzt dadurch. Das Geschirr ist irgendwie anders. Es stört nicht, aber es ist neu.
Und heute nach dem Hundetreff ging es hinaus. Aber nicht so wie immer nach hinten auf die Wiesen, sondern vorn raus. Zur Haustür. Auf die Strasse. Und Frauchen hatte die Schleppleine nicht mit dabei. Sondern so ein extra kurzes Ding.
Ich wollte laufen, so wie immer. Das ging plötzlich nicht mehr. So sehr ich mich auch anstrengte - DA WAR DAS STOP!
Ich habe kurze Zeit danach begriffen, wie ich weitergehen kann. An Frauchen`s Seite, immer gemächlich....uff, das ist nicht einfach.

20. Februar 2012

Heute hatten wir alle eine kleine Premiere. Zusammen mit Strolch und Yanka waren Peggy und ich erstmals auf der Strasse an der Leine unterwegs. Was für ein Leinendurcheinander! Wir müssen unbedingt daran arbeiten.
Aber am Abend ich meine Leute überrascht: Die waren in der Stube, ich im vorderen Flur. Den mag ich, denn dort ist es angenehm kühl. Irgendwie habe ich es geschafft, die Bürotür zu öffnen. Serafina lag darin. Und ich habe mich ganz artig benommen! Frauchen und Herrchen waren total begeistert von mir. Ich glaube, ich mag die Mieze!

Lady bleibt in der Oberlausitz

Bobby wohnt ganz in meiner Nähe

Mowgli durchwandert nun das Erzgebirge

Nemo wohnt fast nebenan - in Hohnstein

Mirko wird es in Braunschweig gefallen

Die Peggy bleibt in Steinigtwolmsdorf :-)